Für die Freude an der Kunst
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atelier29 - Kunst und Musik
Weinstr. 29, 76835 Hainfeld
Das Atelier
Die Ausstellung
SWR3: Link zum Film (45 Minuten) "Expedition in die Heimat"
vom 13.10.2023
Der Teil von Hainfeld und atelier29 beginnt ab 32:26
Und zum Schluß wird das Konzert von Adrian Rinck gesendet (42:38)
6. Internationales Klavierfestival 2026
19. August - 20. September 2026

Foto von Kristina Kutena
5. September19.00 Uhr
Samstag
Hutgage 20 EUR
Programm
J. S. Bach (1685-1750) - Partita N. 2 in c-Moll, BWV 826
W. A. Mozart (1756-1791) Sonate in B-Dur KV 333
- Pause -
Ture Rangström (1884-1947) Mälarlegender (Legenden vom Mälarsee)
F. Chopin (1810-1849) Andante spianato et Grande polonaise brillante in Es-Dur op. 22
Das Programm führt durch Klangwelten voller Bewegung und Schimmer.
Bachs Partita für Klavier Nr. 2 eröffnet mit tänzerischer Klarheit, bevor Mozarts Sonate in B-Dur lichte Eleganz entfaltet.
In Rangströms Legende vom Mälarsee spiegeln sich nordische Weite und geheimnisvolle Tiefe.
Mit Chopins Andante spianato und Grande Polonaise brillante mündet die Reise in funkelnde Virtuosität
– ein Abend zwischen Innerlichkeit und strahlender Brillanz.
Anna Khomichkos künstlerische Erscheinung besticht durch eine starke musikalische Überzeugungskraft, Intelligenz und ein von Reife geprägtes Spiel. Gepriesen von The Guardian für ihren “klaren und transparenten Anschlag”, trat sie bereits in der Elbphilharmonie Hamburg, im Herkulessaal München, im Konzerthaus Berlin, bei den Karlsruher Meisterkonzerten, beim Mainzer Musiksommer, Schumannfest Düsseldorf, Interlaken Classics Music Festival und Nordlysfestivalen auf. Anna Khomichkos faszinierende Persönlichkeit und ihr Charisma zieht jedes Publikum – nicht nur bei ihren Bühnenauftritten, sondern auch bei ihren Live-Moderationen – sofort in den Bann.
Anna kommuniziert mit jüngeren Generationen in der Sprache, die diese am besten verstehen – die der Onlinemedien. Deshalb hat Anna es sich zur Aufgabe gemacht, für ihre schnell wachsenden Blogs über klassische Musik auf YouTube und Instagram stets qualitativ hochwertige Inhalte zu produzieren. Sie möchte dabei ein Vorbild für eine junge weibliche Musikergeneration sein, zugleich aber nicht nur Teenager, sondern Menschen jeden Alters und jeder Herkunft inspirieren.
In der letzten Saison debütierte Anna Khomichko im Konzerthaus Berlin und in der Glocke Bremen, sowie beim Fratopia Festival in der Alten Oper Frankfurt. In den vergangenen Spielzeiten hat Anna darüber hinaus in angesehenen Konzertsälen wie der Elbphilharmonie Hamburg, dem Herkulessaal München, Karlsruher Konzerthaus, Gasteig München, Sendesaal in Bremen, ART CITY Hamamatsu in Japan, Palau Güell in Barcelona, ZK Matthews Great Hall in Südafrika, den Sälen der Moskauer und Sankt Petersburger Philharmonien sowie in zahlreichen weiteren Philharmonien in Russland gespielt. Mit ihrer Musik hat sie außerdem in den Konzertsälen des Südwestrundfunks und des Bayerischen Rundfunks begeistert.
Ihre Begeisterung für das Repertoire der Klassik hat sich in Aufnahmen zweier CDs bei dem Label GENUIN manifestiert. Die jüngst gemeinsam mit dem Heidelberger Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Mino Marani aufgenommene CD beeinhaltet Klavierkonzerte von Mozart, Beethoven und Clementi und ist von FONO FORUM “eine ganz tolle CD” genannt. Die Solo Debüt-CD “Mozart and his Europe” mit Werken von Mozart, C. P. E. Bach, J. C. Bach und Clementi ist im Jahr 2022 in Kooperation mit dem SWR -Südwestrundfunk aufgenommen worden. Das Album erhielt höchst positive Kritiken und wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.
In dieser Saison debütiert Anna mit dem Mannheimer National-Theater-Orchester unter der Leitung des Gründers des Freiburger Barockorchester Gottfried von der Goltz auf dem Hammerklavier. In der letzten Saison hat sie mit dem Trierer Philharmonischen Orchester gespielt (das Klavierkonzert von Clara Schumann). Im November 2023 ging Anna mit dem 2. Klavierkonzert von Rachmaninov gemeinsam mit der Münchner Kammerphilharmonie dacapo auf Tournee, wobei sie unter anderem im Herkulessaal in München debütierte. In den vergangenen Spielzeiten trat Anna als Solistin mit dem Jenaer Philharmonischen Orchester, dem Collegium Musicum in Nürnberg, der Brjansker Philharmonie, der Murmansker Philharmonie, dem Orchester der Litauischen Musikakademie und dem Symphonieorchester der russischen Gnessin-Musikakademie auf.
Anna Khomichko ist Preisträgerin von 15 internationalen Wettbewerben. Dazu zählen der 1. Preis beim Internationalen Musikfestival Valencia 2013 Music Award (Spanien, 2013), 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb "Citta di Pesaro" (Italien, 2007), 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb "Theacher-Pupil" (Moskau, 2003), 2. Preis beim Internationalen Anton-Rubinstein-Klavierwettbewerb (Düsseldorf, 2018), 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb "Musik ohne Grenzen", 2. Preis beim Internationalen Zodiac-Musikwettbewerb (USA, 2019), 3. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb Malta (Malta, 2013), 6. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb Palma d'Oro und viele andere. Sie ist auch Preisträgerin und Gewinnerin von 11 Sonderpreisen des Münchner Klavierpodiums (München, 2013).
In Anerkennung ihrer Leistungen hat Anna Khomichko verschiedene Stipendien von unterschiedlichen Mäzenen und Organisationen erhalten; darunter befinden sich die Dr. Rolf M. Schwiete Stiftung, die Yehudi-Menuhin-Stiftung, die DOMS-Stiftung, die Anna-Ruths-Stiftung und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Anna kommt aus einer belarussisch-ukrainischen Familie und ist im Norden Russlands aufgewachsen. Sie begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Im Juni 2015 schloss sie ihr Studium an der russischen Gnessin-Musikakademie in Moskau ab, wo sie Schülerin des renommierten russischen Professors Vladymyr Tropp war. Gleichzeitig hat sie ihren Bachelor-Abschluss an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei Professor Grigory Gruzman und schließlich ihren Master-Abschluss bei Professor Claudio Martinez Mehner an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln erworben.
Stand: August 2025

(c) Victor Marin Roman
Anastasia Yasko
„Perle der russischen Klaviermusik“
(mit Moderation)
Pjotr Tschaikowski (1840-1893)
Thème original et variations Op. 19 F-Dur
Anatoli Ljadow (1855-1914)
Prlelude Nr. 1 Op. 11 h-moll
Sergej Rachmaninow (1873-1943)
Etude-Tableaux Op. 39 Nr. 2 a-moll
Etude-Tableaux Op. 33: f-Moll, c-Moll, C-Dur, g-moll, cis-moll
Pause
Nikolai Medtner (1880-1951)
„Sonata romantica“ Op.53 No.1:
1. Romanza: Andantino con moto, ma sempre espressivo
2. Scherzo: Allegro
3. Meditazione: Andante con moto
4. Finale: Allegro non troppo
„Ihr Spiel ist virtuos, hat Poesie und Raffinesse…“
(R. Frank, Pizzicato Magazin)
Anastasia Yasko – Pianistin, Musikwissenschaftlerin, Hochschuldozentin
Anastasia Yasko zählt zu den profilierten Pianistinnen ihrer Generation und verbindet eine internationale Konzertkarriere mit wissenschaftlicher Tätigkeit. Ihre künstlerische Ausbildung begann an der renommierten Gnessin-Musikschule in Moskau bei Prof. Tatiana Schklowskaja. Anschließend studierte sie am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium bei der legendären Pianistin Prof. Vera Gornostaeva und schloss ihr Studium 2014 mit Auszeichnung ab.
Ihre weitere künstlerische Entwicklung führte sie an die Universität Mozarteum Salzburg, wo sie bei Prof. Rolf Plagge das Masterstudium im Konzertfach Klavier mit höchster Auszeichnung absolvierte. Es folgte ein Postgraduate-Studium bei Prof. Jacques Rouvier. Im Jahr 2020 wurde ihr nach erfolgreicher Promotion an der Universität Mozarteum Salzburg der akademische Grad Doctor of Philosophy (Ph.D.) verliehen. Seit 2018 wirkt sie dort als Lektorin für Klavier (Konzertfach) und engagiert sich in der Ausbildung einer neuen Generation von Pianistinnen und Pianisten.
Als Solistin konzertiert Anastasia Yasko regelmäßig auf internationalen Bühnen in Europa und Asien. Gastspiele führten sie nach Russland, die Ukraine, Deutschland, Österreich, Italien, Spanien, Frankreich, Luxemburg, Portugal und Japan. Sie trat in bedeutenden Konzertsälen auf, darunter im berühmten Großen Saal des Moskauer Konservatoriums, im Großen Saal der Nationalphilharmonie Warschau sowie im Großen Saal der Stiftung Mozarteum Salzburg. Als Solistin arbeitete sie mit renommierten Orchestern zusammen, darunter dem Staatlichen Moskauer Jugendsinfonieorchester und dem Sinfonieorchester der Philharmonie Kharkiv. Im Rahmen der Salzburger Festspiele 2019 wurde sie als Preisträgerin der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg präsentiert.
Als Pianistin und Musikwissenschaftlerin genießt Anastasia Yasko internationale Anerkennung nicht nur auf den Konzertpodien, sondern auch als Vermittlerin musikalischer Inhalte. Sie gab bereits viele Vorlesungs- und Gesprächskonzerte in Österreich, Deutschland und Spanien, bei denen sie ihre wissenschaftliche Expertise und ihre künstlerische Erfahrung zu einem einzigartigen Konzertformat verbindete. Darüber hinaus ist sie regelmäßig Gast renommierter europäischer Musikfestivals, darunter das De Klenge Maarnicher Festival (Luxemburg) und das Internationale Klavierfestival Hainfeld (Deutschland).
Neben ihrer Konzerttätigkeit widmet sich Anastasia Yasko intensiv der Erforschung der Klaviermusik des 20. Jahrhunderts. Ihre wissenschaftliche Arbeit mündete in der 2024 im Waxmann Verlag erschienenen Monografie „Die Klaviersonate in Russland in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts“, die als bedeutender Beitrag zur internationalen Klavierforschung gilt.
Auch ihre Diskografie fand internationale Beachtung. Ihr Debütalbum „20th Century Russian Piano Sonatas“ (ARS Produktion, 2021) wurde in zwei Kategorien für den Opus Klassik nominiert. Es folgten „Chopin Piano Works“ (ARS Produktion, 2023), ebenfalls zweifach für den Opus Klassik nominiert, sowie „20th Century Russian Piano Sonatas Vol. 2“ (ARS Produktion, 2025), das erneut eine Nominierung für den renommierten Preis erhielt.

Copyright: B.Rosenberg
Jazz-Konzert
Adrian Rinck
"Live in concert 8"
mit special guest
Jean-Yves Bender
Saxophon
13. September
Sonntag 19.00 Uhr
Hutgage 20 EUR



Foto: Andrej Grilc
19. September
Samstag 19.00 Uhr
Hutgage 20 EUR
Vittoria Quartararo
Klavier
Roger Morelló Ros
Cello
Abschlusskonzert
20. September
Sonntag 19.00 Uhr
Hutgage 20 EUR

Mit freundlicher Unterstützung der F. Victor Rolff-Stiftung
Neuer Text


23. September
Mittwoch 19.00 Uhr
Zusatzkonzert im Oktober 2026
Jazz-Konzert
Rossano Sportiello
Klavier
Frank Roberscheuten
Saxophon
2. Oktober 2026
Freitag 19.00 Uhr
Eintritt 25 EUR
Frank Roberscheuten, der "zu den höchst profilierten europäischen Jazz-Saxofonisten zählt" (Jazzzeitung), präsentiert den großartigen Pianisten Rossano Sportiello. Das verspricht reinsten Musikgenuss: "Wenn der Saxofonist und Klarinettist Frank Roberscheuten aufkreuzt, darf man sich auf einen Abend voller übersprudelnder Musikalität freuen (FAZ) Er besticht durch seine Vielseitigkeit" (Donaukurier) und demonstriert an beiden Instrumenten sein "nuanciertes, zärtliches klischeefreies Spiel" (Cadence). Davon konnte man sich schon mehrmals überzeugen, als er mit dem "Echoes Of Swing Orchestra", mit den "Three Wise Men" und mit seinem “Hiptett” unterwegs war.


Jussi Makkonen
Cello
Nazig Azezian
Klavier
4. Oktober 2026
Sonntag 19.00 Uhr
Hutgage 25 EUR
DFG Mitglieder freier Eintritt

Der Cellist Jussi Makkonen und die Pianistin Nazig Azezian bilden ein Kammermusik-Duo von herausragender Qualität. Seit 2013 spielen beide zusammen.
Jussi Makkonen (1979 Lieksa) studierte an der Sibelius Akademie (SIBA) und schloß 2005 mit dem Master ab. Danach spielte er u.a. im Gustav Mahler Orchester. Seit seiner ersten CD-Veröffentlichung 2008 auf Naxos hat sich Makkonen auf die Musik finnischer Komponisten und insbesondere auf Jean Sibelius konzentriert. Konzertreisen führten ihn u.a. in die USA, Deutschland, Vietnam und die Philippinen, er spielte u.a. mit Terhi Dostal und Rait Karm.
Auch die armenisch-stämmige Pianistin Nazig Azezian studierte an der SIBA, beide zusammen erhielten u.a. 2019 in den USA den „Finlandia Foundation National Award of Excellence“, insbesondere für ihre Sibelius-Interpretationen.


Advents Matinee
Anna Heller
Klavier
Claudia van Huet
Rezitation
29. November 2026
Sonntag 11.00 Uhr
Hutgage 20 EUR


Foto: Wolfgang Knodt

Presse 2024



Presse 2023







