Für die Freude an der Kunst
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atelier29 - Kunst und Musik
Weinstr. 29, 76835 Hainfeld
Das Atelier
Die Ausstellung
SWR3: Link zum Film (45 Minuten) "Expedition in die Heimat"
vom 13.10.2023
Der Teil von Hainfeld und atelier29 beginnt ab 32:26
Und zum Schluß wird das Konzert von Adrian Rinck gesendet (42:38)
Zusatzkonzert im Oktober 2026
Jazz-Konzert
Rossano Sportiello
Klavier
Frank Roberscheuten
Saxophon
2. Oktober 2026
Freitag 19.00 Uhr
Eintritt 25 EUR
Frank Roberscheuten, der "zu den höchst profilierten europäischen Jazz-Saxofonisten zählt" (Jazzzeitung), präsentiert den großartigen Pianisten Rossano Sportiello. Das verspricht reinsten Musikgenuss: "Wenn der Saxofonist und Klarinettist Frank Roberscheuten aufkreuzt, darf man sich auf einen Abend voller übersprudelnder Musikalität freuen (FAZ) Er besticht durch seine Vielseitigkeit" (Donaukurier) und demonstriert an beiden Instrumenten sein "nuanciertes, zärtliches klischeefreies Spiel" (Cadence). Davon konnte man sich schon mehrmals überzeugen, als er mit dem "Echoes Of Swing Orchestra", mit den "Three Wise Men" und mit seinem “Hiptett” unterwegs war.


Jussi Makkonen
Cello
Nazig Azezian
Klavier
"Sibelius Inspiration"
4. Oktober 2026
Sonntag 19.00 Uhr
Hutgage 20 EUR
DFG Mitglieder freier Eintritt

Der Cellist Jussi Makkonen und die Pianistin Nazig Azezian bilden ein Kammermusik-Duo von herausragender Qualität. Seit 2013 spielen beide zusammen.
Jussi Makkonen (1979 Lieksa) studierte an der Sibelius Akademie (SIBA) und schloß 2005 mit dem Master ab. Danach spielte er u.a. im Gustav Mahler Orchester. Seit seiner ersten CD-Veröffentlichung 2008 auf Naxos hat sich Makkonen auf die Musik finnischer Komponisten und insbesondere auf Jean Sibelius konzentriert. Konzertreisen führten ihn u.a. in die USA, Deutschland, Vietnam und die Philippinen, er spielte u.a. mit Terhi Dostal und Rait Karm.
Auch die armenisch-stämmige Pianistin Nazig Azezian studierte an der SIBA, beide zusammen erhielten u.a. 2019 in den USA den „Finlandia Foundation National Award of Excellence“, insbesondere für ihre Sibelius-Interpretationen.


Sibelius Inspiration Konzertprogramm
Jean Sibelius (1865–1957)
Karelia-Ouvertüre op. 10*
Impromptu op. 5 Nr. 5 D
Kalevi Aho (geb. 1949)
Venematka (Barcarole)
Jean Sibelius
Romanze in Des-Dur op. 24 Nr. 9** Karelia-Suite op. 11
II. Ballade
III. Alla marcia
PAUSE
Die Fichte op. 75 Nr. 5
Malinconia op. 20
Valse triste op. 44 Nr. 1
Finlandia op. 26 Nr. 7
Jussi Makkonen, Violoncello Nazig Azezian, Klavier
Die Bearbeitungen für Violoncello und Klavier stammen von Matti Makkonen, mit Ausnahme der Karelia-Ouvertüre (*Bearbeitung: Jussi-Matti Haavisto) und der Romanze in Des-Dur (**Bearbeitung: Rait Karm).
Venematka (Barcarole) von Kalevi Aho und Malinconia von Jean Sibelius sind Originalwerke für Violoncello und Klavier.
Venematka (2019) ist ein Auftragswerk für Jussi Makkonen und Nazig Azezian.
Adventsmatinée
Bunin - Ein unbekannter Freund
Anna Heller
Klavier
Claudia van Huet
Rezitation
29. November 2026
Sonntag 11.00 Uhr


Foto: Wolfgang Knodt
Bunin - Ein unbekannter Freund
Eine Stadt im regnerischen Westen Irlands: eine passionierte Leserin kauft zufällig ein Buch und beginnt zu lesen und findet sich im Geschriebenen gespiegelt. Fasziniert schreibt sie an den ihr unbekannten Freund, den Autor. Wird er ihr antworten?
Bunin erhielt 1933 den Nobelpreis für Literatur
Musikprogramm zur Lesung: Bunin... „Ein unbekannter Freund“
1. Gabriel Fauré - Barcarolle Nr. 1, op. 26D
2. Franz Liszt - Elegie Nr.1
3. Claude Debussy - Serenade interrompue
4. Sergej Rachmaninoff - Frühlingswasser Nr. 11, op. 14i
5. Christoph Willibald Gluck/Alexander Siloti - Melodie aus Orpheus und Eurydike
6. Claude Debussy - Etude Nr. 1 „Pour les cinq doigts“
7. Pyotr Ilyich Tchaikovsky - Die kranke Puppe Nr. 7, op. 39
8. Pyotr Ilyich Tchaikovsky - Süße Träume Nr. 21, op. 39es
9. Claude Debussy - Jardins sous la pluie
10. Gabriel Fauré - Après un rêve is
11. Sergej Rachmaninoff - Vocalise Nr.14, op. 34
Anna Heller ist eine außergewöhnlich ausdrucksstarke Konzertpianistin, die sich mit ihrer feinfühligen Musikalität und innovativen Programmen einen Namen gemacht hat. Ihr künstlerisches Leitmotiv „Emotions Unspoken“ beschreibt treffend ihre Fähigkeit, tiefgehende Emotionen allein durch Musik zu vermitteln – ohne Worte, aber mit umso größerer Intensität.
Als Gründerin der Plattform Moving Classics TV (www.movingclassics.tv) widmet sie sich der zeitgenössischen Klaviermusik und hat über 500 Werke lebender Komponisten interpretiert. Ihre Aufnahmen und künstlerischen Projekte erreichen ein internationales Publikum und werden regelmäßig in den sozialen Medien gefeiert.
Anna Hellers Leidenschaft für kunstübergreifende Konzepte spiegelt sich in ihren Projekten „Echoes of the Monastery“ und „Sunset Hour“ wider, in denen Musik auf Video- und Lichtkunst trifft. Mit ihrem Münchner Salon verbindet sie Musik und Literatur und setzt dabei starke Frauenpersönlichkeiten wie Sappho, Lou Salomé und Anaïs Nin in den Fokus.
Ihre Ausbildung begann in Tomsk (Russland) mit einem Studium in Klavier und Literaturwissenschaften, ergänzt durch Studienaufenthalte in den USA und Deutschland. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie durch renommierte Pianisten wie Michael Leslie, Volker Banfield, Ewa Kupiec, Matthias Kirschnereit und Marina Horak.
Als Solistin trat Anna Heller in bedeutenden Sälen wie dem Herkulessaal München, dem Brucknerhaus Linz, dem Kulturpalast Dresden und dem Wiener Musikverein auf, wo sie 2024 mit dem 5. International Music Competition Award für Contemporary Piano Performance ausgezeichnet wurde. Sie konzertierte mit Orchestern wie dem Patentorchester, den Jungen Münchener Symphonikern und den Karlsfelder Symphonikern, mit Repertoire von Schumanns Klavierkonzert, Ravels Klavierkonzert in G – Dur bis Gershwins „Rhapsody in Blue“.
Mit ihren innovativen Klavierabenden wie Aquarelle, Klassik in Blue, Tribute to Virginia Woolf und Black Swan sowie ihren Auftritten bei den beliebten Fever Candlelight-Konzerten begeistert sie regelmäßig ihr Publikum. Ihr künstlerischer Ansatz verbindet klassische Virtuosität mit moderner Ästhetik und macht sie zur gefragten Künstlerin für Konzerte, Firmenveranstaltungen und exklusive Events.
Seit über 20 Jahren lebt Anna Heller in München, wo sie ihre künstlerische Vision und Leidenschaft für die Musik kontinuierlich weiterentwickelt.
Neujahrskonzert
Samira Spiegel
Geige und Klavier
Recital "2 in 1"
"Tanzbar?!"
01.01.2027
19.00 Uhr

Fotos: (c) Christian Jungwirth
Samira Spiegel machte bereits in jungen Jahren mit ihrer Doppelbegabung als Pianistin und Violinistin auf sich aufmerksam. Ihr Orchesterdebüt als Geigensolistin gab Samira Spiegel im Alter von 13 Jahren, als Pianistin mit 17 Jahren.
Im Oktober 2021 erschien ihre Debut-CD "Inspired by Bach" beim Label Genuin Classics, auf welcher sowohl barocke, zeitgenössische als auch romantische Werke zu hören sind.
Mit beiden Instrumenten ist sie vielfache Preisträgerin bei Violin- und Klavier-Wettbewerben. Als Pianistin war sie erste Preisträgerin beim Thürmer-Klavierwettbewerb in Bochum, Siegerin beim Internationalen „ClaMo“- Klavierwettbewerb in Murcia sowie beim Internationalen Franz Liszt Center Klavierwettbewerb. Auch wurde sie mehrfach beim internationalen Münchner Klavierpodium ausgezeichnet. Darüber hinaus ist sie Trägerin des Steinway-Förderpreises für talentierte Nachwuchspianist*innen.
2022 gewann sie den 1. Preis beim Internationalen „Premio Amadeus“ - Klavierwettbewerb in Italien und feierte darüber hinaus ihr Debüt im Wiener Musikverein.
Ebenso erfolgreich nahm Samira Spiegel auch an Violinwettbewerben teil: Sie ist Preisträgerin beim Internationalen Young Paganini Wettbewerb in Polen, erspielte sich mit ihrer früheren Duopartnerin Nina Scheidmantel einen Förderpreis im Rahmen des FischerFlach-Wettbewerbes in Würzburg, gewann den Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb für Violine in Kassel und erspielte sich darüber hinaus auch den Publikumspreis des Wettbewerbs.
Aufgrund ihrer „herausragenden Leistungen, fachlichen Exzellenz, Begabung und Weite des Horizonts“ (Studienstiftung) war Samira Spiegel langjährige Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und wurde außerdem von der Stiftung für Kunst und Kultur arte Musica gefördert. Für ihre herausragenden künstlerischen Leistungen erhielt sie den Förderpreis „Musik“ der Keck-Köppe-Stiftung, für ihr herausragendes Engagement die Ehren-LouisA der Louis-Spohr Gesellschaft Kassel und für ihre Verbindung Neugier, Fokus und musikalische Exzellenz 2026 den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Musik des Freistaates Bayern.
Ihre Konzerttätigkeit führt sie durch ganz Deutschland und quer durch Europa. Recitals gibt sie in renommierten Konzertreihen wie dem „Kissinger Sommer“, den „Würzburger Bachtagen“, „Arsonore Graz“, „Impuls-Festival“ Graz oder dem „Hohenloher Kultursommer“. Auch war sie Teilnehmerin des Bad Kissinger Klavierolymps.
Als Solistin konzertierte Samira Spiegel u.a. mit dem dogma chamber orchestra, dem Orquesta sinfónica de la región de Murcia, dem Con Brio-Orchester, dem Akademischen Orchester Würzburg oder dem Bad Kissinger Kammerorchester.
Aufnahmen von und über die Musikerin sendeten BR Klassik, der Saarländische Rundfunk, Bayern 2, Österreich 1, SWR2, rbb-Kultur, das Bayerische Fernsehen und TV Mainfranken.
Neben ihrer solistischen Tätigkeit gilt ihre große Liebe auch der Kammermusik und der neuen Musik. Mit ihrer früheren Duo-Partnerin Nina Scheidmantel wurde sie in Yehudi Menuhins Stiftung „Live Music Now“ aufgenommen und spielte eine von Henrik Ajax komponierte zeitgenössische Sonate für Violine und Klavier auf CD ein, die die beiden Musikerinnen auch uraufgeführt haben.
Weitere Erstaufführungen von zeitgenössischen Werken folgten, unter anderem mehrere eigens für Samira Spiegel komponierte Werke, in denen die Künstlerin beide Instrumente gleichzeitig spielt. Ein großes Anliegen der Musikerin ist es, zeitgenössisches Repertoire zu fördern und in abwechslungsreichen Konzertprogrammen mit klassischen Werken zu kombinieren.
Erfahrungen als Konzertmeisterin sammelte Samira Spiegel im Klangforum Wien und Detmolder Kammerorchester, sowie in der ersten Violine im Bayerischen Landesjugendorchester, dem vbw-Festivalorchester und dem ensemble reflektor.
Ihre Klavierstudien begann Samira Spiegel zunächst an der HfM Würzburg bei Bernd Glemser und Silke-Thora Matthies – Violine bei Conrad von der Goltz und Herwig Zack. Sie schloss ihr Konzertexamen im Fach Violine bei Professor Eckhard Fischer an der Hochschule für Musik Detmold mit Auszeichnung ab. Ebenfalls mit Auszeichnung beendete sie sowohl einen postgradualen Lehrgang Klavier bei Professor Markus Schirmer als auch einen postgradualen Lehrgang für neue Musik Violine an der Kunstuniversität Graz in Zusammenarbeit mit dem Klangforum Wien. Im Oktober 2022 nahm Samira Spiegel ihre künstlerischen Doktorats-Studien an der Kunstuniversität Graz auf.
https://www.samiraspiegel.de/vita/
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